April 13, 2016

Bildung

„Bildung ist heute ein zentraler Baustein auf den wir morgen bauen werden.“

Die Schulen und Kindertagesstädten in der LandeshauptstadtCIMG1183 Schwerin haben ihre Kapazitätsgrenzen erreicht. Auf Grund weiterer zu erwartender Zuzüge von Einwohnern in die Landeshauptstadt Schwerin sind der Bau und die Erweiterung von Schulen und Kitas zwingend erforderlich.

Auch sollte mehr auf die Wünsche der Eltern eingegangen werden. So ist der Stadtelternrat künftig frühzeitig in Beratungen zur Schulentwicklungsplanung miteinzubeziehen.

Die Schul- und Kitastandorte müssen sich nahe am Wohnort befinden.

Neben den Kindertagesstätten bieten sich aber auch Tagesmütter als Alternative an. Die ca. 70 Tagesmütter in der Landeshauptstadt Schwerin betreuen jeweils ca. 3,2 Kinder. Den Eltern steht es frei zu entscheiden, welche Betreuung ihren Kindern am Besten zugutekommt. Die freien Kapazitäten sind daher auch durch die Verwaltung zu bewerben. Die Vergütungen von Tagesmüttern sind leistungsgerecht anzupassen.

Zur Bildung zählen auch sportliche Aktivitäten der Bürger der Landeshauptstadt Schwerin. Trotz des Beschlusses der Stadtvertretung zum Ausbau des Sportparks Lankow soll der Erhalt der Standorte Paulshöhe, Krösnitz und Görries nochmals auf ihre Finanzierbarkeit geprüft werden. Ich möchte vor Ort den Bürgern die Möglichkeit geben, Sport zu treiben. Dies vermeidet vor allem unnötige Fahrzeiten und stärkt das Wir-Gefühl in den Stadtteilen.

Dem bürgerlichen Engagement von Senioren, ehrenamtlichen Vereinen, Sportlern, Übungsleitern, dem THW und der Freiwilligen Feuerwehr werde ich auch weiterhin würdigen. Ich setze mich für stärkere Mitwirkungsmöglichkeiten, Einbeziehung in Verwaltungsentscheidungen und die Erweiterung der Angebote der Ehrenamtskarte ein.

Die Zuweisung von Flüchtlingen erfolgt durch den Bund bzw. das Land. Zur besseren Integration und zum besseren Verständnis der Situation stehe ich weiterhin für die dezentrale Unterbringung und Förderung von Sprachkursen.

Die soziale Vielfalt in der Landeshauptstadt Schwerin muss konstruktiv genutzt werden. Die bisherigen Strukturen von Frauen- und Integrationsbeauftragten bzw. Senioren- und Behindertenbeiräten sowie anderen Beauftragten, die sich für Minderheitenrechte einsetzen, sind in einem breiteren Ansatz von Diversity-Managment umzugestalten. Unterschiede im Geschlecht, Alter, Ethnie oder Behinderung, aber auch sexueller Orientierung, Religion und Lebensstil sehe ich als Bereicherung und möchte sie nicht nur bündeln sondern auch erfolgreich nutzen.